Hochschulen NRW
Rechtsberatungsstelle Machtmissbrauch
Hochschulen NRW
Rechtsberatungs-stelle Machtmissbrauch
Wie wir unterstützen
Wir bieten in Verdachtsfällen von Machtmissbrauch an Hochschulen in NRW eine rechtliche Erstberatung an:
zentral, extern und unabhängig.
Unser Beratungsangebot ergänzt bestehende interne Beratungsangebote der Hochschulen in NRW.
Wen wir beraten
Betroffene von Machtmissbrauch
Neben den bereits existierenden internen Stellen an Hochschulen können sich Studierende und Beschäftigte öffentlich-rechtlicher Hochschulen in NRW bei Vorfällen, die von ihnen als Machtmissbrauch erlebt werden oder wurden, auch an uns wenden. Das Angebot richtet sich an alle Angehörige von Universitäten, Fachhochschulen, technischen und künstlerischen Hochschulen und Mitarbeitende der Universitätsklinika.
Hochschulinterne Anlauf- und Beratungsstellen
Als ergänzende Instanz beraten wir auch hochschulinterne Ansprechstellen. Hierzu gehören z. B. Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsbeauftragte, Personalrat, Ombudspersonen, AStA-Beratungsstellen und andere Ansprechstellen für Fälle von Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt (SDG) und Machtmissbrauch.
Was wir anbieten
Für Betroffene
- vertrauliche, unabhängige und falls gewünscht anonyme Rechtsberatung (keine Rechtsvertretung, kein Mandatsverhältnis, keine Sachverhaltsaufklärung);
- Orientierung zu weiteren internen und externen Anlaufstellen
Bei komplexen Sachverhalten ist manchmal erst eine Klärung der Situation erforderlich. Je nach konkretem Beratungsbedarf klären wir über Rechte und über verschiedene Handlungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Hochschule auf. Innerhalb der Hochschule betrifft dies neben dem Verweis auf relevante interne Anlaufstellen auch die Aufklärung über die jeweiligen hochschulspezifischen Beschwerdeverfahren, deren Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen. Zur Aufklärung über Möglichkeiten außerhalb der Hochschule gehören ggf. Hinweise auf mögliche rechtliche Schritte wie z.B. Strafanzeigen oder zivilrechtliche Verfahren, aber auch auf externe psychosoziale Beratungsstellen oder Antidiskriminierungsstellen.
Die Beratung ist als einmaliges Angebot gedacht. Es erfolgt keine umfassende Sachverhaltsaufklärung und keine Vertretung gegenüber der Hochschule. Eine Begleitung bei hochschulinternen Prozessen ist nicht vorgesehen
Für die Beratung entstehen den Betroffenen keine Kosten.
Für interne Ansprechstellen
- vertrauliche und unabhängige Beratung
- Aufklärung über Rechte, Pflichten, mögliche Beschwerdeverfahren (zum Besipiel AGG- oder Disziplinarbeschwerde) sowie deren Konsequenzen
Das Angebot beinhaltet eine Aufklärung über Rechte und Pflichten der Hochschule und der Beratenden, Hilfestellung bei der Einschätzung der geschilderten Situation und möglicher hochschulinterner Maßnahmen.
Es ermöglicht einen Blick von „Außen“ und die gemeinsame Reflexion von Vor- und Nachteilen möglicher Wege.
Es erfolgt keine umfassende Sachverhaltsaufklärung.
Bei Bedarf und vorhandener Kapazität können von uns auch Workshops oder Schulungen zur Thematik vor Ort oder Online durchgeführt werden.
Es entstehen keine Kosten.
Wer wir sind
Die Stelle wurde im Zuge der gemeinsamen Selbstverpflichtungserklärung der nordrhein-westfälischen Hochschulen zum Umgang mit Machtmissbrauch in der Wissenschaft eingerichtet.
Neben den bereits existierenden internen Ansprechstellen, die es in den einzelnen Hochschulen gibt, wurde mit dieser Stelle auch die Möglichkeit einer zentralen externen und unabhängigen Rechtsberatungsstelle geschaffen. Die Stelle ist eine ergänzende Instanz, die hochschulinterne Strukturen nicht ersetzt, sondern dort ansetzt, wo diese an ihre Grenzen stoßen.
Die Rechtsberatung wird von Rechtsanwältinnen durchgeführt.
Es beraten Sie: Martina Lörsch, Jana Goebel und Anouk Falloux
Was verstehen wir unter Machtmissbrauch?
(PDF zum Download)
Wie Sie uns erreichen
Die Beratung kann telefonisch, über Video sowie persönlich in den Kanzleiräumen in der Neusser Strasse 455 in 50733 Köln erfolgen.
Schreiben Sie uns eine E-Mail unter: info@rechtsberatung-machtmissbrauch.nrw
oder rufen Sie uns an unter 0221 / 973128-53
(Mo, Mi, Do und Fr. 09:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr).